Ich bin doch viel zu jung!
Schmerzen sind immer eine erhebliche Belastung und können eine Vielzahl von Ursachen haben. Eine der häufigsten davon ist Rheuma. Sie denken jetzt vielleicht: „Rheuma?“, dafür bin ich viel zu jung! Irrtum – Rheuma kennt kein Alter! Außerdem ist Rheuma nur ein Oberbegriff für unzählige Erkrankungen, welche nicht nur die Gelenke betreffen können, sondern auch Muskeln, Sehnen, Bänder und sogar innere Organe. Gemeinsame Symptome sind Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen.
Rheuma verstehen – Was ist das?
Rheuma hat selten nur einen Auslöser. Faktoren wie Immunsystem, Stoffwechsel, Ernährung, Darmgesundheit, genetische Veranlagung oder Stress müssen berücksichtigt werden. In den Focus der Rheumaforschung der letzten Jahre rückt immer mehr der Darm mit seinem Mikrobiom. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora spielt eine Schlüsselrolle bei Entzündungen und Fehlsteuerung des Immunsystems. Charakteristisch sind schubweise auftretende oder chronische Schmerzen.
Die wichtigsten Rheuma- Formen sind:
Rheumatoide Arthritis: Hier richtet sich das Immunsystem gegen die Gelenkinnenhaut und zerstört diese, wenn es unbehandelt bleibt.
Arthrose: Die häufigste Gelenkerkrankung, wobei nicht die Entzündung im Vordergrund steht, sondern der Verschleiß. Entsteht oft altersbedingt, aber auch durch Überlastung (Extremsport)
Gicht: Bei erhöhten Harnsäurewerten bilden sich Harnsäurekristalle. Diese lagern sich in den Gelenken ab und verursachen heftige Entzündungsschübe. Typisch sind enorme Schmerzen im Großzehengrundgelenk.
Morbus Bechterew: Dies ist eine entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die zur Versteifung führen kann.
Psoriasis-Arthritis: Eine Kombination von Gelenkentzündung und Schuppenflechte
Wenn Ihnen also Gelenkschwellung, Schmerzen bei Belastung oder auch nachts, Morgensteifigkeit, Bewegungseinschränkung mit Allgemeinsymptomen, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder auch Fieber bekannt vorkommen, dann sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt oder Orthopäden gründlich untersuchen lassen. Begleitend dazu kann eine alternative Behandlung in Erwägung gezogen werden.
Naturheilkunde als Ergänzung
Ob Verschleiß oder Entzündung – in beiden Fällen können komplementäre Verfahren unterstützend angewendet werden. Ernährung, Darm und Immunsystem sind hier die Stellschrauben, die in der Schulmedizin bisher leider noch zu wenig Beachtung finden, weil die Zeit fehlt. Bei mir bekommen Sie die Zeit und Aufmerksamkeit, die Sie verdienen und die nötig ist. Gehen Sie mit mir zusammen Ihren Weg zu mehr Wohlbefinden und lernen Sie mich in einem kurzen kostenfreien Erstgespräch kennen.